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Stromspeicher und Energiemanagement

Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen PV-Strom auf und stellt ihn später wieder bereit. Damit kann der Eigenverbrauch steigen. Ob und welche Größe wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, der Erzeugung und den Kosten ab.

Nutzbare Kapazität passend wählen

Wir berücksichtigen den Verbrauch am Abend und in der Nacht, die verfügbare Ladeenergie, nutzbare Kapazität und Ladeleistung. Speicherverluste und Alterung gehören ebenfalls zur Bewertung. Eine bestimmte Speichergröße deckt nicht automatisch den gesamten nächtlichen Bedarf.

Verbraucher sinnvoll steuern

Ein kompatibles Energiemanagement kann Wallbox, Wärmepumpe oder weitere Geräte nach PV-Überschuss steuern. Komfort, technische Grenzen und Prioritäten werden dabei berücksichtigt. Einsparungen oder feste Eigenverbrauchsquoten lassen sich nicht pauschal zusagen.

Ersatzstrom gesondert planen

Ein Speicher allein ermöglicht noch keine Versorgung bei Netzausfall. Dafür sind geeignete Komponenten, Schutzmaßnahmen und eine definierte Umschaltung erforderlich. Die verfügbare Leistung und Versorgungsdauer sind begrenzt.

Speicher und Wechselrichter müssen zusammenpassen

Bei einer neuen Anlage wählen wir die Komponenten gemeinsam aus. Bei einer Nachrüstung prüfen wir zuerst den bestehenden Wechselrichter und die möglichen Anschlusskonzepte. Auch Aufstellort, nutzbare Kapazität und Herstellerfreigaben gehören dazu. Bei der Inbetriebnahme werden Lade- und Entladestrategie eingestellt und die verfügbare Überwachung eingerichtet.

Prioritäten im Energiemanagement

Soll zuerst das Auto laden, Warmwasser bereitet oder der Hausspeicher gefüllt werden? Diese Reihenfolge hängt von Ihrem Alltag ab. Wir besprechen die Prioritäten und richten geeignete Verbraucher entsprechend ein. Die Technik soll Ihnen Arbeit abnehmen, ohne wichtige Nutzungszeiten oder Komfortanforderungen zu übergehen.

Wir prüfen die Kombination mit Ihrer Anlage und gegebenenfalls aktuelle Fördermöglichkeiten.