Pufferspeicher und hydraulische Abstimmung
Ein Pufferspeicher nimmt Heizwasser auf und kann Wärmeerzeugung und Wärmebedarf zeitlich oder hydraulisch entkoppeln. Ob er nötig ist und welche Größe passt, hängt vom Heizsystem ab.

Passend zum Wärmeerzeuger planen
Bei Biomasseanlagen und der Kombination mehrerer Wärmequellen kann ein Speicher wichtige Aufgaben übernehmen. Bei Wärmepumpen sind unter anderem Mindestvolumenstrom, Abtauung und das Anlagenkonzept zu berücksichtigen. Ein unnötiger oder ungünstig eingebundener Speicher kann zusätzliche Wärmeverluste verursachen.
Hydraulischer Abgleich bleibt wichtig
Der Pufferspeicher ersetzt keinen hydraulischen Abgleich. Wir stimmen Volumenströme, Pumpen, Heizflächen und Regelung aufeinander ab. Auch Heizkurve und Warmwasserbereitung werden passend eingestellt.
Wärme speichern und richtig verteilen
Ein Speicher kann beispielsweise Wärme einer Biomasseanlage aufnehmen, während im Haus gerade weniger benötigt wird. Bei einer Kombination mit Solarthermie müssen nutzbare Temperaturen und Anschlüsse dazu passen. Speichervolumen, Dämmung, Temperaturfühler und Regelung werden deshalb gemeinsam betrachtet. Eine größere Ausführung ist nicht automatisch effizienter: Sie braucht Platz und kann mehr Wärme verlieren.
Bestehende Anlage prüfen
Bei häufigem Takten, ungleichmäßig warmen Räumen oder hohem Verbrauch suchen wir zunächst nach der Ursache. Anschließend schlagen wir gezielte Verbesserungen vor.