Balkonkraftwerke: Solarstrom für den eigenen Verbrauch
Ein Balkonkraftwerk besteht aus Solarmodulen, Wechselrichter und einer geeigneten Befestigung. Es kann einen Teil Ihres laufenden Stromverbrauchs decken. Ein Speicher ist nicht automatisch Bestandteil der Anlage.

Standort und Ertrag
Ausrichtung, Verschattung und Montagefläche beeinflussen den Ertrag. Wie viel Strom Sie unmittelbar nutzen, hängt auch vom Verbrauch zur Erzeugungszeit ab. Wir beurteilen Standort und elektrische Voraussetzungen.
Anmeldung und Anschluss
Für Kleinsterzeugungsanlagen bis zur maßgeblichen Grenze von 800 W Engpassleistung sieht E-Control eine Meldung an den Netzbetreiber spätestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme vor. Die elektrische Anlage, der Wechselrichter und der Anschluss müssen geeignet sein. Mehrfachsteckdosen und ungeprüfte Anschlusslösungen sind dafür keine Grundlage.
Weitere Voraussetzungen
Baurecht, Schutzzonen, sichere Befestigung und erforderliche Zustimmungen sind unabhängig von der Netzbetreibermeldung zu klären. Das gilt besonders bei Miet- und Wohnungseigentumsobjekten.
Wirtschaftlichkeit und Erweiterung
Wir vergleichen Kosten und voraussichtlich selbst genutzten Ertrag. Ein späterer Ausbau zu einer Dachanlage erfordert eine neue Gesamtplanung; vorhandene Komponenten lassen sich nicht immer weiterverwenden.