Erdwärme für Ihre Heizung
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärme aus dem Erdreich. Je nach Grundstück kommen Erdsonden oder oberflächennahe Kollektoren infrage. Die Eignung hängt von Heizbedarf, Boden, verfügbarem Platz und den behördlichen Anforderungen ab.
Erdsonden und Flächenkollektoren
Erdsonden erschließen tiefere Bodenschichten über Bohrungen. Flächenkollektoren liegen oberflächennäher und benötigen ausreichend geeignete, dauerhaft nutzbare Fläche. Dort verändert sich die Bodentemperatur im Jahresverlauf. Die Auslegung muss eine ausreichende Regeneration des Erdreichs berücksichtigen.

Bewilligungen vorab klären
Welche Bewilligungen, Anzeigen und Untersuchungen erforderlich sind, hängt vom Standort und der Ausführung ab. Schutzgebiete und wasserrechtliche Anforderungen können die Nutzung begrenzen. Wir klären die Voraussetzungen mit den zuständigen Stellen und beteiligten Fachunternehmen.
Die Fläche über dem Kollektor gehört zur Planung
Bei einem Flächenkollektor ist nicht nur die verfügbare Gartenfläche wichtig. Bodenbeschaffenheit und spätere Nutzung beeinflussen die Eignung. Eine geplante Bebauung oder Versiegelung muss deshalb früh berücksichtigt werden. Erdsonden benötigen oberirdisch weniger Kollektorfläche, dafür aber geeignete Bohrbedingungen und eine Zufahrt für das Bohrgerät. Wir stimmen diese Voraussetzungen mit der Fachplanung und den ausführenden Unternehmen ab.
Gesamtsystem planen
Wir stimmen Wärmequelle, Wärmepumpe, Heizflächen und Warmwasserbereitung aufeinander ab. Grundwasser-Wärmepumpen sind eine eigene Systemvariante und benötigen eine gesonderte Prüfung.